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Aufenthaltsbewilligung

Ausländerinnen und Ausländer, die mit oder ohne Erwerbstätigkeit längerfristig in der Schweiz bleiben wollen, erhalten in den ersten Jahren eine Aufenthaltsbewilligung (B). Diese ist befristet und muss je nach Herkunftsland häufiger verlängert werden. 

Staatsangehörige aus der EU/EFTA

Staatsangehörige aus den EU-28/EFTA-Staaten erhalten eine Aufenthaltsbewilligung B EU/EFTA, wenn sie eine unbefristete oder mindestens 1-jährige Anstellung nachweisen. Für Kroatien gelten Übergangsbestimmungen.

Personen ohne Erwerbstätigkeit aus allen EU-28/EFTA Staaten haben Anspruch auf die Bewilligung B EU/EFTA ohne Erwerbstätigkeit, wenn sie genügende finanzielle Mittel und eine ausreichende Krankenversicherung nachweisen können.

Diese B-Bewilligung ist fünf Jahre gültig.

Drittstaatsangehörige

Drittstaatsangehörige erhalten ein B-Ausweis meist nur im Rahmen einer Familienzusammenführung oder auf Grund einer Arbeitsbewilligung. Erstmalige Bewilligungen zur Erwerbstätigkeit dürfen in ihrem Fall nur im Rahmen der jährlich neu festgesetzten Höchstzahlen und unter Beachtung des Artikels 20 Ausländergesetzes erteilt werden.

Die Aufenthaltsbewilligung für Drittstaatsangehörige ist das erste Mal in der Regel ein Jahr gültig. Anschliessend wird die Bewilligung meist auf zwei Jahre befristet.

Achtung
Ausländerinnen und Ausländer, die einen B-Ausweis haben, zahlen Quellensteuern. Das heisst, die Steuern werden ihnen direkt vom Lohn abgezogen.

Zum Thema: Niederlassungsbewilligung, Aufenthaltsbewilligung, Bedingungen für Arbeitnehmende, Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung, Sich anmelden

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